Ja immer, immer wieder….

….geht die Sooonne auuuuuf. Kennt ihr den Sketch mit Heinz Erhardt und Rudi Carrell? Wo es Herrn Erhardt nachher zu viel wird, ein Regenlied zu singen?

Die Sonne ist wunderbar. Ein riesengroßer Stern, der im Zentrum unseres Sonnensystems steht und mit ihrer Gravitation dafür sorgt, dass wir so leben können, wie wir leben. Ist das nicht toll? Okay, einige Leute, die vielleicht depressiv sind, finden das vielleicht nicht so prickelnd. Aber das ist nun nicht das Thema.

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Guten Morgen, Sonne

Heute Morgen, als ich aus dem Fenster schaute, in Richtung des kleinen Dorfes, wo ich wohne, konnte man schon sehen, dass die Sonne wieder aufgeht. Die Wolken schimmerten alle lila. Wir bleiben wach bis die Wolken wieder lila sind!

Guten Morgen, Sonne. Vielen Dank, dass du mich so nett begrüßt, mit den vielen Farben, die du an den Himmel malst. Das kann sich wohl kein Maler so ausdenken.

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Sonne. Und fast alles ruhig auf den Straßen.

Findet ihr auch, dass die Sonne es an einigen Tagen schafft, einen mit Motivation für den Tag vollzupumpen? Also – bei mir hat es heute Morgen bestens geklappt. Ich habe sogar mal meine Kamera mitgenommen. Morgens! Und das, obwohl ich sonst so unheimlich morgenmuffelig bin. Also, raus zur Garage und rein in den Alltagselchen. „WröwröBROMMwrrrrr!“ Er ist angesprungen. Wie immer. Also, langsam rückwärts raus und ab die Post! Nein. Falsch. Nicht „ab die Post!“ – Motor warm fahren. Das mache ich immer. Maximal bis 2500 U/min. Über zehn Kilometer, dann ist das Öl warm.

Auch, als ich durch ein anderes, kleines, verschlafenes Dörfchen gefahren bin, konnte man den Himmel noch sehen. Nichts los auf der Straße. Zumindest fast nichts. Ein VW Bus fuhr dort. Und ein paar Kinder warteten auf ihren Schulbus. Auf ihren Schulbus? Das ist doch sonst nicht so? Ein Blick auf die immer noch falschgehende Digitaluhr in meinem Alltagselchen verriet es mir: Kurz nach Sieben. So früh bin ich sonst nie dran. Meistens, weil morgens bei mir alles langsamer läuft. Ohne Kaffee – den trink ich nämlich nicht.

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Sonne – Hallo!

Aber egal. Es geht weiter. Schaut euch mal den – oh, 2500 U/min erreicht – schalten – Himmel an! Ist der nicht traumhaft? Das wird ein schöner Tag werden. Voll mit neuen Aufgaben und Erfahrungen, die gelernt werden müssen. Voll mit Freude. Hoffe ich zumindest. Aber was soll schon schief gehen?

Ich kann nicht anders. Ich muss anhalten und den Sonnenaufgang knipsen. Wozu habe ich denn die Kamera eingepackt? Außerdem habe ich doch eh noch genug Zeit, wie mir ein kleiner Blick (zwischen dem ganzen Schalten) auf die falsch gehende Digitaluhr (eine Stunde und zwölf Minuten geht sie vor) verraten hat. Rechts ran und STOP!
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Da, ein Hochhaus!

Das ist doch schön, oder? Also nicht die Fotos, sondern der Sonnenaufgang. Nur ein paar Autos sind an mir vorbeigefahren. Anscheinend ist heute Morgen noch alles schläfrig. Raus mit euch, aus den Federn! Sonst verpasst ihr sowas hier… Nun muss ich aber weiter.

Ah, da ist Büsum schon in Sicht. Hier sieht der Himmel nicht ganz so spektakulär aus. Ist egal. Bestimmt werden wir heute mal einen produktiven Tag haben. Ob das Wetter sich auch in den Launen meiner Mitschüler positiv widerspiegelt? Da bin ich echt mal gespannt.
Aber ich könnte es mir sogar mal gut vorstellen.

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Alltagselch mit Sonne im Hintergrund.

Ups, da bin ich ja schon, an der Schule. Noch schnell den Alltagselchen in einer Seitenstraße geparkt – und ein Foto gemacht. Den Himmel muss man ausnutzen. Sind noch nicht viele Schüler da, irgendwie. Zwei weitere Autos sind nur da. Bin ich denn so früh dran? Eigentlich sollte ich doch schon alleine durch das Fotografieren Zeit „verschwendet“ haben. Oder habe ich heute irgendwie etwas verpasst?

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Die geht aber falsch…

Nein, ich habe nichts verpasst. Meine falschgehende Digitaluhr im Alltagselchen zeigt „8:42“ an. Es ist also sieben Uhr dreißig. Zeit, meine Sachen zu nehmen und in unseren Klassenraum zu gehen. Auch, wenn noch keiner da sein wird. Schließlich bin ich ja früh dran.

Es waren doch schon welche da. Aber nicht viele. Ein Lehrer öffnete uns den Klassenraum und damit die Möglichkeit viele neue Dinge zu lernen. Und neue, spannende Diskussionen zu führen.

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Und wieder nach Hause!

Am Ende des Schultages ging es dann wieder nach Hause. Meine Schrauberhilfe JM parkte hinter mir. Wie eigentlich immer. Außer, dass ich später dran bin. Dann parke ich hinter ihm. Er hat sein Auto frisch gewaschen – das hätte ich vielleicht auch mal tun sollen, irgendwann. Irgendwie ist mein Alltagselch recht dreckig. Ich glaube aber, dass es ihn nicht stört.

Nun wird er mich noch zu einer Person bringen, die mir im Leben viel bedeutet. Und danach zu einem Hobby, dass mir ebenfalls viel bedeutet. Was habt ihr noch vor?

Über Watt'n Schrauber

Autoverrückt, restauriert einen Buckelvolvo mit wenig Budget, mag Fotografieren, Tanzen und ist manchmal wohl ein wenig durcheinander. Und mag Norddeutschland.
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