Ein paar kleine Alltagsgeschichten…

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Fast ganz sauberer Alltagselch im Schnee.

…eine ganz normale Szene aus dem Alltag.

Als ich heute mit meinem SchneeElchen aus von der Schule nach Hause fuhr, hatte ich gute Laune. Warum? Keine Ahnung. Mir gefiehl das Wetter und ich hatte gute Musik an. Auf meinen Alltagselchen schien sich das zu übertragen – auch er brummte sanft und ruhig vor sich hin und trug die Musik aus seinem guten Lautsprechern zu meinen Ohren. Hach. Winter kann auch schön sein.

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Zwei Alltagskombis.

Als ich bei uns auf die noch schneebedeckte Auffahrt brummte (Schneeschieben? Ach nöö…), stellte ich meinen Alltagselchen ab, stieg aus dem gut geheiztem Innenraum (Haben eigentlich alle Volvos so gute Heizungen? Davon bin ich ja total begeistert) an die gar nicht mal so kühle Luft und ging rein. Mittagessen. Lecker.

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Emdener Dieselblech. Ungewaschen und im Schnee.

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Miau?

Und unsere Alltagskombis? Die blieben draußen stehen und freuten sich vielleicht darüber, dass wir so zufrieden mit ihnen sind. So zuverlässige Autos haben wir schon länger nicht mehr gehabt. Vor dem Passat fuhren meine Eltern einen Golf V Variant, den ich nicht so gerne mochte. Vielleicht hat er es gemerkt – besonders zuverlässig war er nämlich nicht. Mein V40 auch – für ein „altes Auto“ (er wird erst 11!) sei er ja wirklich zuverlässig, höre ich immer. Für mich ist es eher ein Neuwagen.
Vielleicht haben unsere Alltagskombinationskraftwagen sich auch einfach an der Wintersonne erfreut, die auf ihre Blechhäute schien. Oh, was kommt da denn durch den Schnee getapst und schnuppert erst an dem abgekühltem Lastentier aus Ostfriesland, welches über Dänemark nach Dithmarschen kam, und dann an dem abkühlenden Lifestyle-Laster aus Holland, welcher über Hamburg noch weiter in den Norden rückte? Eine Samtpfote? Ja. Unser Kater Paulchen, der gerade seinen ersten Winter erlebt. Unsere beiden Salzgestreuten schauen ihm zu. Das dieselnde Kombiblech aus Emden wird wohl an eine Tour im Sommer denken, wo er mit der ganzen Familie besetzt von einem bellenden Hund zum Anhalten gezwungen wurde, der ihm darauf gegen die Sommersandalen pinkelt und wieder weg ging. Und mein Alltagselch denkt vielleicht an die zahlreichen Tangotänze, die die Katzen bereits auf seiner Motorhaube tanzten. Oder an die schlafenden Katzen auf seiner warmen Motorhaube.

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Neugierig?

Paule hingegen streicht sich einmal am Reifen des V40 anstatt sich, geht unter dem warmen Motor hindurch, genießt kurz die Wärme und denkt nicht darüber nach, ob nun „Variant“ oder „Versatility“ eine bessere Bezeichnung für Kombi ist. Er wird sich auch kaum Gedanken über die Technik gemacht haben, die über der Plastikabdeckung seines Kopfes liegt. Oder, warum sein Besitzer das Fahrzeug immer warm fährt und nicht gleich voll los donnert, wie andere Fahrer.

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Mama?

Im Gegenteil. Der warme Motor ist schon längst in Vergessenheit geraten und wird nicht mehr beachtet. Hat er seine Mutter entdeckt, die auch im Schnee rumtabst und lieber wieder rein möchte, weil es da vor der Heizung doch viel wärmer ist?

*Rums* – die Haustür ging zu. Mein Alltagselch, noch nichtmal ganz abgekühlt, sieht, dass ich gesättigt aus der Tür komme. Gewappnet für eine längere Fahrt zu einigen Terminen, die wieder anstehen. *Wrumm!*

Und los geht’s.

Über Watt'n Schrauber

Autoverrückt, restauriert einen Buckelvolvo mit wenig Budget, mag Fotografieren, Tanzen und ist manchmal wohl ein wenig durcheinander. Und mag Norddeutschland.
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