Schlag gegen Kleinwagen!?

Ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag von mir.
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Na, fällt euch etwas bei dem Foto auf? Achtung, es folgt viel Ironie!
Dithmarschen: Verschiedene, fast seriöse Quellen berichteten, dass es dem Verein „Gegen die Verbreitung von Kleinwagen“ die ersten drei Schläge gegen das System „Kleinerer Wagen – besser für die Umwelt“ gelungen seien. Daraufhin interviewten wir Hubert Dithmarschen, den Vorsitzenden des Vereins und befragten ihn zu den Gerüchten.

Kohlnachrichten (KN): Herr Dithmarschen, uns ist zu Ohren gekommen, dass Ihrem Verein, Gegen die Verbreitung von Kleinwagen“, die ersten drei Schläge gegen das System „Kleinerer Wagen – besser für die Umwelt“ gelungen seien, was sagen Sie dazu?

Hubert D.: Da muss ich erst einmal etwas klar stellen – es gab keine Schläge. Terror wurde nicht angewendet, um die Zahl der Kleinwagen zu reduzieren. Aber ja, das Gerücht stimmt. Von der Anzahl der Kleinwagen auf den Straßen können nun drei Autos subtrahiert werden.

KN: Was ist die Intention hinter Ihrem Verein? Wollen Sie, dass der Autoindustrie geschadet wird?

comp_comp_SAM_1701Hubert D.: Auf keinem Fall wollen wir der Autoindustrie schaden. Das wäre total absurd. So genau wissen wir gar nicht, warum wir gegen die Existenz der Kleinwagen kämpfen. Wahrscheinlich ist genau das unsere Intention. Natürlich haben einige Mitglieder einen Hass auf Kleinwagen, weil die einfach günstiger, sparsamer und einfach zu fahren sind, als deren Hummer. Warum sollen wir mehr zahlen?

KN: Und warum kaufen Sie sich dann nicht einfach kleinere Wagen?

Hubert D.: Wollten wir nicht über die drei Erfolge sprechen?

KN: Aber natürlich. Erzählen Sie uns. Wie kommt es zu den drei zerstörten Kleinwagen?

Hubert D.: Dann werde ich ihnen mal die Geschichte der Autos einzelnd erzählen. Wobei ich mich nicht mehr dran erinnern kann, ob sich die Geschichten wirklich so abgespielt haben. Wissen Sie, wenn man so viel um die Ohren hat, wie ich, dann kann man sich nicht alles merken. Gerade die ersten drei positiven Ziele, worauf man mehrere Jahre hingearbeitet hat, sind da dann nicht so wichtig.

comp_comp_SAM_1704Der Ford Fiesta gehörte einer Fahranfängerin. Der alte Ford hatte allerdings schon massive Rostprobleme. Nachdem sie auf unsere Plakate aufmerksam wurde, meinte sie, dass sie ihren Kleinwagen nicht mehr brauchen würde – ihr Großvater würde ihr eine brandneue A-Klasse schenken. Als Beitrittsgeschenk erhielt sie von uns eine Abrissbirne. Leider stolperte sie und die Abrissbirne fiel ihr aus der Hand auf das Dach des Fords. Das war ja natürlich sehr ärgerlich. Aber ändern konnten wir es dann nicht mehr. Der Ford hätte so keinem unserer Mitglieder als Hummer-Ersa… ähm
comp_comp_SAM_1703Der Nissan Micra gehörte meinem Nachbarn. Auch kam der Wagen leider nicht mehr durch den TÜV. Es hat sich einfach nicht mehr gelohnt. Da er bald eh kein Auto mehr fahren wird und sich deswegen einen neuen BMW X6 gekauft hat, gab er uns den Micra. Beim Vorführen seiner Boomerang-Künste, die er beim Anschauen australischer Filme erlent hatte, stand der Micra leider noch im Weg. Und so war das Dach dann ab. Ein Glück blieben die Spiegel heil! Das hätte Pech gegeben…

comp_comp_SAM_1702Und da ist da noch der gelbe Fiat Seicento. Ihm galt das gleiche Schicksal wie dem Micra. Es lohnte sich nicht mehr. Er war auch als Ersatzfahrzeug für den Hummer eines Vereinsmitglied geplant, doch leider rutschte er beim Schneeschippen (Es gab doch gestern diese furchtbare Schneefront in Dithmarschen) und landete auf dem Dach. Ihm ist nichts passiert, der kleine Sporting ist nun allerdings hin.

KN:Vielen Dank für das Interview, Herr Dithmarschen.

Wie sich viertel vor Redaktionsschluss herausstellte, handelte es sich bei diesen Sachen um einen Aprilscherz im Juni. Es gibt weder den Verein, noch wurden die Fahrzeuge auf folgende Weise zerstört. Sie dienten einer Rettungsübung in einem Tunnel.

Und der Betreiber dieses Blogs mag Kleinwagen :-).

Über Watt'n Schrauber

Autoverrückt, restauriert einen Buckelvolvo mit wenig Budget, mag Fotografieren, Tanzen und ist manchmal wohl ein wenig durcheinander. Und mag Norddeutschland.
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