2014 – das war es fast!

Bald kommt nun das neue Jahr auf uns zu.

comp_comp_SAM_5767Zumindest kann man sehen, dass das alte eine Sackgasse ist. Zeit zum Zurückblicken.

2014 war ziemlich spannend. Nun, wo es zu Ende geht, möchte ich euch mal erzählen, was mir dieses Jahr nun alles passiert ist. Das war doch ganz schön viel.

Der Alltagselch

comp_comp_SAM_5111aMein Alltagselch, mein 2003er V40, war dieses Jahr sehr zuverlässig. So lobe ich mir ein Alltagsauto. Mit durchschnittlich 7,8 Litern Super auf einhundert Kilometern hat er mich für einen 1,4 Tonnen schweren Kombi auch noch recht sparsam durch die Gegend bewegt.comp_comp_SAM_2286  Dieses Jahr wurde ihm eine Delle in das Heck gefahren, die ich entfernen lassen habe, und die Motorhaube neu lackiert, weil sich dort der Klarlack ablöste. Ansonsten bekam er noch eine neue Seitenscheibe, nachdem die mir zerdeppert wurde. Ansonsten hat er zuverlässig auf mich gewartet, wenn ich feiern war, mich mit Musik auf den Touren versorgt und hat mir auch mal Model gestanden. Er ist ohne einen Mangel durch den TÜV gekommen. Vor diesem salzigen Winter habe ich seinen Unterboden ein wenig entrostet comp_comp_SAM_4563(Ja, nach elf Jahren kommt manchmal Kantenrost vor), lackiert und alles mit Seilfett konserviert. Wenn er nach dem Winter wieder rostet, wird er höchstwahrscheinlich eine professionelle Aufbereitung des Unterbodens bekommen. Denn eines steht fest: Das Auto wird mich nicht mehr verlassen. Könnt ihr euch an euer erstes Auto erinnern? Vermisst ihr es manchmal und wollt es wiederhaben? Ich möchte mein Auto nicht verkaufen. Irgendwann werde ich mein Auto einmotten und weiterpflegen. Ich weiß, dass das überhaupt keine wirtschaftliche Bedeutung hat, sondern rein emotional. Ich weiß nicht, ob es irgendwann dazu kommen wird und ich mein Auto doch irgendwann mal verkaufe. Ich hoffe aber nicht. Ich mag es.

Henkelmännchen

comp_comp_SAM_4687abHenkelmännchen. Henkelmännchen war dieses Jahr eigentlich auch recht brav. Eigentlich. Wie jedes Jahr, kurz vor der Oldtimer-Rallye, ist wieder etwas kaputt gegangen. Dann bin ich auch einmal liegengeblieben, als das Kühlsystem Ärger machte. comp_comp_SAM_3237Ansonsten schnurrte Henkelmännchen (und klapperte manchmal auch ein wenig) eigentlich recht ruhig. Einmal riss ich ihm aus Versehen noch den Dachgriff ab. Wir haben uns auch dieses Jahr wieder mit anderen Golf Cabriolets getroffen. Ansonsten fuhr der kleine Klappermann mich und auch meine Eltern im Alltag ganz zuverlässig durch Dithmarschen und Eiderstedt. Ich muss auch sagen, dass ich langsam mal wieder den älteren Herren über die Straßen bewegen möchte. Andere Altautofahrer werden wissen, was ich meine.

Elsa

comp_comp_SAM_2098Elsa hat dieses Jahr viel erlebt. Das meiste habe ich euch noch gar nicht erzählt. Um nicht zu viel vorweg zu greifen: Elsa wurde fertig geschweißt, bekommt nun die Achsen überholt comp_comp_SAM_4855und wird auf die Lackierung vorbereitet.  Ein Highlight war das Erwähnen von Elsa in der Träume-Wagen-Zeitschrift. Vielen Dank nochmal an den Sandmann, der ja für die Zeitschrift tolle Berichte schreibt. Das hat mich sehr gefreut! Elsas Motor wurde dieses Jahr auch zum Laufen gebracht und insgeheim Plane ich ja schon Touren mit ihr. Nach dem Abi wollte ich gerne mit ihr nach Schweden. Und dann noch nach Dänemark. Und vielleicht nach Österreich. Nein, das ist nun übertrieben, aber ich habe schon Touren geplant. Ich hoffe, ich werde mit ihr fertig.

Urlaube und Benzin im Blut

comp_comp_SAM_3591Dieses Jahr war ich viel unterwegs. Ich muss nochmal die Kilometerleistung ausrechnen, aber es waren wohl fast an die zwanzigtausend Kilometer. Damit bin ich nicht nur zur Schule und zur Arbeit gefahren, sondern auch in den Urlaub nach Kopenhagen oder an die holländische Grenze. Mein V40 war da immer zuverlässig und ich habe viel von der Welt gesehen. Zumindest relativ viel. Wie immer gibt es noch viele Orte, die ich sehen möchte.

comp_comp_FILE0137aDieses Jahr habe ich mich auch mit dem wahrscheinlich längsten Fahrerlehrer der Welt, Andreas und seiner Frau Olivia, getroffen. Das erste Mal habe ich Leute, die ich nur aus dem Internet kannte, persönlich kennengelernt. Selbst meine Eltern, die mit dem Internet nicht viel am Hut haben, sind nun überzeugt, dass das Internet nicht schlecht ist. Ich würde mich freuen, wenn wir uns im neuen Jahr vielleicht nochmal treffen. Vielleicht schaffe ich mit Elsa ja mal einen Gegenbesuch? An die Fahrt im T3 erinnere ich mich immer gerne. Toller RedStar und noch tollere Menschen! Ihr seid auch gerne zum Rharbarberkuchenessen eingeladen.

comp_comp_SAM_5790Es ist so viel in 2014 passiert, aber das war wohl das meiste, was meinen Fuhrpark betrifft. Ich bin eigentlich echt zufrieden. Ich freue mich schon auf die Tore, die das Jahr 2015 geöffnet hat. Ich bin echt immer auf das neue Jahr gespannt. Seit ihr immer traurig, dass schon wieder ein Jahr rum ist? Ich freue mich immer. Es gibt noch so viele Dinge da draußen, die entdeckt werden wollen. Was wohl passieren wird?

Über Watt'n Schrauber

Autoverrückt, restauriert einen Buckelvolvo mit wenig Budget, mag Fotografieren, Tanzen und ist manchmal wohl ein wenig durcheinander. Und mag Norddeutschland.
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1 Antwort zu 2014 – das war es fast!

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